Follow:
Entertainment

TikTok – Trash or Treasure?

TikTok Chancen, Effizienter Nutzen & Erfolge

„TikTok ist doch nur für kleine Kinder!“ – „TikTok ist das neue Instagram!“
Ja was denn nun? Warum TikTok momentan gefragter ist denn je, ob man die App für sich beanspruchen sollte, welche Zukunftsmöglichkeiten hinter der App stecken und wie auch ihr auf TikTok Erfolg haben könnt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Was ist dieses TikTok überhaupt?

Mit Sicherheit erinnert ihr euch noch an Musical.ly – eine App, die zwei deutsche Zwillinge namens Lisa und Lena berühmt machte. Musical.ly war dafür bekannt, durch Tanzeinlagen, Lipsynchronisation und Choreographien schnell Reichweite auf Instagram aufbauen zu können. Die App wurde 2014 gelauncht und im August 2018 von TikTok abgelöst – ganz genau, es handelt sich dabei um die gleiche App. Es handelt sich also nach wie vor um eine Videoplattform, auf welcher Lippensynchros und Tanzchoreos publiziert werden. Gleichzeitig fungiert sie aber auch als das neue Vine. Vine hat Influencer-Größen wie Lele Pons oder Logan Paul weltweit namhaft, prominent und anerkannt gemacht. Dort konnte man mit kurzen lustigen Videoclips Reichweite erlangen. TikTok vereint diese Plattformen und ist seither die schnell wachsende Social Media Plattform weltweit!

GOOD TO KNOW

  • Entwickler von TikTok ist das chinesische StartUp ByteDance. Dieses kaufte Musical.ly im November 2017 für etwa 800 Millionen bis eine Milliarde US-Dollar auf! Das Potential schien also hoch zu sein.
  • Um die enthaltene Musik der App zu lizenzieren, schloss sich TikTok im Februar 2018 mit Modern Sky zusammen. Somit kann diese nun monetarisiert werden.
  • TikTok kommt wie wir inzwischen wissen aus dem chinesischen Raum. Dort heißt die App allerdings Douyin und ist die beliebteste App Chinas
  • August 2019 überholte TikTok mit 63 Millionen Downloads sogar WhatsApp
  • November 2019 erreichte TikTok einen neuen Rekord – mit einer Anzahl von einer Milliarde monatlich AKTIVEN Nutzern!
  • Im gleichen Monat nutzten bereits 5,5 Millionen Deutsche die App – Zum Vergleich: Instagram hat monatlich 15 Millionen aktive deutsche Nutzer
  • Inzwischen nutzen auch Fußballer wie Alphonso Davies (Bayern München) die App. Funfact: Genau wie der Verein selbst (nebenbei sind unter anderem auch der BVB, der FC Köln und der HSV vertreten)
  • Ach und die Tagesschau ist übrigens auch sehr präsent und erfolgreich auf TikTok unterwegs!
  • Für alle die sich mit Persönlichkeitsentwicklung auseinandersetzen: ja, auch Gedankentanken und Dirk Kreuter sind inzwischen Teil des Netzwerkes – und das nicht ohne Erfolg.

Wahnsinnige Zahlen, krasse Fakten. Mit 5,5 Millionen Deutschen hat TikTok Instagram noch nicht überholt. Aber überlegt euch mal, seit wann Instagram den Markt betreten hat und wie rasant TikTok in dieser Zeit aufgeholt hat! Zu sagen, dass TikTok keine Leute erreicht, ist pure Dickköpfigkeit. Auch wenn die Zielgruppe vorwiegend junge Menschen sind, so sind immer mehr Ältere Nutzer vorzufinden. Plus: die heutige Jugend ist unsere nächste Generation. Insofern kann man die Reichweite durchaus nutzen, um sich langfristig eine Community aufzubauen.

Vorteile und Chancen

Ja, welche Vorteile hat TikTok denn nun, die Instagram nicht hat? Kurz und knackig: jeder, wirklich jeder beschwert sich über den Instagram Algorithmus. Ein Algorithmus den keiner zu verstehen mag, der dir Reichweite nimmt und dir oftmals den Spaß an der App verdirbt. Wenn du keine 100.000 Follower und mehr hast, mit einer mit dir interagierenden Community, so wird es schwer auf der Startseite deiner Follower angezeigt zu werden. Wir reden ja aber gerade über TikTok: Dort läuft das Ganze ganz anders ab! Wie? Im folgenden blende ich euch einen Screenshot der Startseite ein. Wie ihr sehen könnt, ist diese in zwei Segmente eingeteilt: „Folge ich“ und „Für dich“. Somit werden immer direkt neue Inhalte vorgestellt. Anders als bei Instagram, dort muss man nämlich erst auf die Explorepage klicken.

Durch die direkte Einbindung in die Startseite, hat man es als Nutzer schon mal viel leichter, gesehen zu werden. Unabhängig von deiner Followerzahl kannst Du Zahlen erreichen, die auf Instagram schlichtweg undenkbar sind. Kleines Beispiel: Ich bin Anfang Februar mit einer Anzahl von knapp 2000 Follower gestartet. Die 2000 waren noch aus Musical.ly-Zeiten, ich hatte den Account allerdings still gelegt. Dank 2 viraler Videos, habe ich innerhalb von 1,5 Wochen (!) – ohne Shoutouts oder sonstige Tricks – knapp 1500 neue Follower dazu gewonnen. Und die hatten es in sich: das Erste erreichte 165.000 Aufrufe und über 14.100 Likes, das Andere mehr als 300.000 sagenhaften Aufrufen und 50.000 Likes (was nebenbei gesagt eine verdammt gute View-Like-Ratio ist). Es ist also machbar!

Solltest Du es auch versuchen?

Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich überhaupt wieder mit TikTok anfangen soll. Schaut man sich meine alten Musical.lys an, muss ich zwar manchmal noch lachen, und bin auch öfters positiv von meiner kreativen Ader überrascht – allerdings hab ich mich nie wirklich zu Hause in der Lipsynch-Welt gefühlt. Ja, ich bin kreativ, und ja, ich liebe Social Media – aber irgendwann kam ich mir – irgendwie lächerlich vor (no offense).

Wieso ich wieder gestartet habe? Weil ich es von allen Seiten gehört habe. Selbst Social Media Gurus wie Gary Vee haben die App angepriesen, und das fand ich schon echt heftig. Als ich den schnellen Erfolg immer öfters bei Freunden mitbekommen habe, hab ich mir die App wieder gedownloadet, mein Passwort 5X zurückgesetzt, alle Emails ausprobiert – und nach erfolgreicher Anmeldung nochmal genauer angesehen. Was ich persönlich als erstes festgestellt habe: TikTok hat einen enormen Suchtfaktor. Wirklich – enorm. Und damit kommen wir zu den Risiken.

Chance oder Risiko?

  • TikTok schreibt vor, sich erst ab 13 Jahren registrieren zu dürfen.
  • Laut AGB ist sogar eine Einverständniserklärung der Eltern nötig, sofern man unter 18 ist – daran hält sich nur keiner
  • vor allem junge Menschen verfolgen Idole, welche sich oftmals freizügig zeigen – und sind damit kein besonders gutes Vorbild. Die App läuft daher Gefahr von Pädophilen ausgenutzt zu werden.
  • Achtung Kostenfalle! Viele Nutzer sind sich gar nicht darüber bewusst, dass sie Geld ausgeben müssen, um sich innerhalb der App die begehrten Coins kaufen zu können.
  • Erst kürzlich wurde auf TikTok ein Trend genauso schnell verboten und von den Nutzern als unzulässig erachtet wie er bekannt wurde. Unter der Skull Breaker Challenge wurde eine Mutprobe verstanden, bei der Jugendliche bereits ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten (lasst uns nicht weiter darauf eingehen – manche Jugendliche sind halt einfach ZU naiv).
  • Die Songs auf TikTok sind lediglich für die Plattform selbst lizensiert! Daher Achtung vor Abmahnungen, falls ihr die gespeicherten Videos auf anderen Plattformen verbreitet.
  • Der Guardian hat herausgefunden, dass TikTok viele Inhalte löscht und andere wiederum unerlaubt speichert. In den USA mussten sie auf Grund diesen Datenmissbrauchs in Form von unerlaubten Speicherung sogar 5,7 Millionen US-Dollar Strafe zahlen!
  • Apropos: Achtung Datenschutz! Ihr liefert eure Daten bewusst an das chinesische Regime weiter (genau das gleiche tun wir praktisch allerdings genau so bei Facebook und Instagram – nur an Amerika).

TikTok ist also doch nicht so harmlos, wie es vorerst scheint. Hinter der Plattform steckt ein chinesischer Milliardär mit einem Milliarden-Business. Ich habe mir diesbezüglich natürlich auch Gedanken gemacht, hab es aber genau so gehandhabt wie mit Laptops: ich klebe meine Kamera nicht zu, weil mich irgendwelche Leute ausspionieren könnten. Ich sag dazu immer nur „Wen sollte den interessieren, wie ich nackt aussehe.“ Da spioniert man lieber ganz anderen Menschen nach.

TikTok bietet nämlich unglaublich viel Potential, seine Brand zu vermarkten, seine Reichweite auszubauen, TikTok-Follower auf Instagram zu lotsen oder neue Marketinginitiativen zu ergreifen. Denn noch ist die Landschaft überschaubar: und umso eher und umso intensiver man sich mit der Materie auseinandersetzt, desto besser für das Marketing der jeweiligen Unternehmen.
Plus: jeglicher Video-Content findet seine Anhänger; seien es Tanzchoreos, Lipsynch, DIYs, Pranks, Tutorials, Sport, Essen, Mode, Beauty und noch so, so viel mehr!

TikTok - Potential oder Zeitverschwendung?

Effizient zum Ziel: Die TikTok University

TikTok bringt eine Menge Spaß. Feststeht, dass man nichts zu verlieren hat – außer Zeit und Geld. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht auch dafür eine Lösung hätte. Ich habe nämlich selbst lange innerlich mit mir gekämpft, weil ich wusste, dass TikTok mich extrem nach vorne katapultieren kann – mich zeitlich aber auch extrem einbinden kann. Das Gesetz der Anziehung hat mir aber tatsächlich innerhalb kurzer Zeit diese Entscheidung abgenommen und mir eine Lösung geboten – denn genau zu diesem Zeitpunkt hat eine gute Freundin und Social Media Expertin ihren Online-Kurs namens TikTok University gelauncht.

Das Prinzip ist super simpel und super effektiv. Die University besteht aus zwei Telegram-Gruppen. In der ersten bist Du lediglich Leser und lernst dank Videos, Memos und Bildschirmaufnahmen wie TikTok funktioniert, welche Tipps und Tricks man anwenden kann, und wie man schneller Reichweite auf der Plattform generiert. Und der beste Punkt meiner Meinung nach: die Trend Alerts! Denn diese werden regelmäßig in die Gruppe gepostet. Somit spart man sich die Zeit, selbst nach Trends und Sounds suchen zu müssen – besser gehts nicht.

Die zweite Gruppe dient dem Support und Fragen. Unglaublich praktisch, um Kontakte zu anderen TikTokern zu knüpfen, sich gegenseitig zu supporten und schnell Antworten auf Fragen zu bekommen! Für mich hat es sich super rentiert, weshalb ich sie euch wärmstens weiterempfehlen kann. Momentan bin ich im ersten Monat, den man für gerade einmal 7€ testen kann. Allein für die Zeit die ich mir dadurch eingespart habe, hat sich dieser minimale Invest gelohnt. Wer sich also auch für die TikTok University interessiert, kann sich hier genauer dazu belesen. Wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja schon bald in der Support-Gruppe! 🙂

Falls Du Dich jetzt selbst von TikTok überzeugen möchtest: Probier es aus. Meiner Meinung nach schadet es nicht und wem es nicht zusagt, kann seine Konto noch immer deaktivieren und löschen lassen. Aber wie sagt man so schön: man bereut nicht was man getan hat, sondern was man nicht getan hat.

Wie seht ihr das – ist TikTok eine Chance oder reines Risiko? Seid ihr dort selbst aktiv? Kommentiert unbedingt eure Erfahrungen und hinterlasst gerne eure TikTok-Nutzernamen! Dann schau ich gern mal vorbei. Mich findet ihr übrigens unter dem Nutzernamen @louisecapulet. Falls ihr Interesse an einem weiteren Blogpost für mehr Insights habt, dann schreibt mir auch das gern – von den Basics, bis hin zu Effekten und Transition-Videos gibts nämlich eine Menge zu lernen!

Previous Post Next Post

No Comments

Leave a Reply