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CLEAN BEAUTY – Was ist das und wieso sollte ich es kennen?

Clean Beauty - Definition, Vorteile, Erklärung

Eigentlich logisch, aber vielen nicht bewusst: synthetische Inhaltsstoffe können nachhaltig und unbedenklich sein, genau wie natürliche Inhaltsstoffe nicht nachhaltig und schädlich sein können. Clean Beauty beschreibt einen neuen Trend, über den ihr euch unbedingt genauer informieren solltet. Was es damit auf sich hat? Das erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Kein Wunder, dass Inhaltsstoffe auf Verpackungsinhalten nicht auf deutsch vermerkt werden – was dort teilweise enthalten ist, ist nämlich das absolute Gegenteil von pflegend. Habt ihr euch jemals gefragt,  was in Beauty Produkten überhaupt drin ist und was genau es bringen soll?

Was ist CLEAN BEAUTY überhaupt?

Im Prinzip ganz einfach: Clean Beauty möchte auf unnötige Inhaltsstoffe verzichten und sich auf das Wesentliche reduzieren. Produkte aus dem Clean Beauty Sortiment sollen somit frei von bestimmten Stoffen sein.

Worauf GENAU verzichtet wird

Clean Beauty Produkte sind frei von …

  • zyklischen Silikonen – diese sind häufig in Haarpflege- und Gesichtspflegeprodukten enthalten und sollen glätten, fixieren und aufpolstern. Das Problem: einige können Störungen des Hormonsystems hervorrufen
  • PEG – Polyethylenglykole verbinden Wasser mit Öl, verbessern also die Konsistenz von Kosmetik-Produkten. Einige PEG`s enthalten allerdigns Ehylenoxid – und dieser Stoff gilt als krebserregend!
  • synthetischen Duftstoffen – denn einige Duftstoffe können allergische Reaktionen wie Juckreiz oder Schwellungen hervorrufen
  • Parabenen – diese werden oft als Konservierungsstoff eingesetzt, sollen aber Hormonstörungen verursachen
  • Phthalaten – sie dienen als Weichmacher; können allerdings von der Haut aufgenommen werden und somit in unseren Körper gelangen. Dies führt wiederum zu möglichen Störungen des Hormonsystems.
  • Oxybenzonen – sind chemische Sonnenschutzmittel und werden sehr leicht vom Körper aufgenommen. Sie stehen im Verdacht Hormonstörungen und Allergien auszulösen und wirken reizend.
  • aggressiven Sulfaten – Sulfate sollen reinigen, schäumen und Schmutz und Fett entfernen. Oft wirken sie jedoch so agressiv, dass unsere Haar und Haut austrocknen und geschädigt werden. Zudem wirken sie hautreizend.
  • Ethanolaminen – diese können mit Chemikalien verunreinigt sein, welche wiederum die Entstehung von Krebs begünstigen.
  • Mineralölen – denn diese bestehen aus gefilterdem Erdöl! Sie werden oft in Cremes, Lotionen, Nagellacken und Lippenpflegeprodukten benutzt und
  • Formaldehyden – sind oft in Haut- und Haarpflegeprodukten enthalten, gelten aber als krebsverdächtig, reizen die Schleimhäute, löst Allergien aus, lässt sogar die Haut altern und lässt stark toxische Dämpfe frei.
  • Tierversuchen – so sollte es aber auch sein!

Pluspunkt: UMWELT

Wusstet ihr, dass die Kosmetikindustrie jährlich etwa 120 Milliarden Verpackungen produziert? Davon sind die meisten nicht einmal recycelbar. Achtet daher also bestenfalls auch auf das Verpackungsmaterial und tut nicht nur eurer Haut, sondern auch unserem Planeten etwas Gutes. 

Im Prinzip beschäftigt sich Clean Beauty also mit Produkten die sich an das Motto „Weniger ist mehr“ richten. Bio ist nicht gleich Bio und vegan ist nicht immer gesund – so viel ist klar. Daher gibt es immer mehr Unternehmen, die sich intensiver mit dem Thema beschäftigen und Produkte auf den Markt bringen, die uns wirklich gut tun. Meine Infos habe ich überwiegend aus dem Douglas Clean Beauty Guide – dort findet ihr noch mehr Informationen und Clean Beauty Produkte! 🙂

In freundlicher Zusammenarbeit mit Douglas*
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1 Comment

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    […] Read More here: jovialouise.com/clean-beauty/ […]

    15. Juli 2020 at 7:17
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